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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 21. November 2014

Linke fürchtet Privatisierung der Weimarer Wohnstätte
Bei einer Stadtrats-Mehrheits-Koalition aus CDU, weimarwerk-Fraktion und Grüne könnte erneut die Privatisierung der Weimarer Wohnstätte zur Diskussion stehen. Das zumindest befürchtet offenbar die Partei Die Linke. Wer einen Pakt schließen wolle, der im Schaufenster die Sicherung des Haushaltes fordere und im Hinterzimmer gleichzeitig den Verkauf der Weimarer Wohnstätte vorbereite, müsse mit entschiedenem Widerstand seitens der Linken in Weimar rechnen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Kreisleitung. Die öffentlich geforderte Haushaltskonsolidierung sei richtig, es dürfe aber nicht zum Verkauf von kommunalem Eigentum kommen. Überdies müßten bei Entscheidungen, die Schmerzen bereiten, diese gleich und gerecht verteilt werden, heißt es weiter. So sei es nicht akzeptabel, bei Einkommensschwachen zu sparen, während eine Gewerbesteuererhöhung nicht einmal in Betracht gezogen werde. Die Grünen müßten sich nun entscheiden, so die Linke weiter, ob sie eine sozialverantwortliche und solidarische oder eine strukturkonservative Kraft sein wollten. Dem entsprechend müßten sie abwägen, welche Mehrheit im Rat sie ermöglichen. (wk)

Kinder- und Jugendfonds erhält 19. Kinderrechtspreis
Der Kinder- und Jugendfonds der Weimarer Bürgerstiftung hat den diesjährigen Kinderrechtspreis der Stadt erhalten. Er setze sich schnell und unbürokratisch für die Belange von Kindern ein und stelle über einen Nothilfefonds sehr schnell Geld für notwendige Dinge zur Verfügung, hieß es zur Begründung der Kinderjury. Die von Kindern gebastelte Preisskulptur zusammen mit 300 Euro nahmen der Begründer des Fonds Julius Michael Curtius und die Vorsitzende der Bürgerstiftung Doris Elfert entgegen. Mit nur eine Jury-Stimme weniger kam auf den zweiten Platz das Team des Kinderhauses Rosenthalstraße. Insgesamt waren in diesem Jahr 12 Bewerber für den Preis nominiert, so viele wie noch nie. - Für die Stadt war es der 19. Kinderrechtspreis. Er wurde gestern im "mon ami" übergeben, wie immer am 20. November, dem internationalen Tag der Kinderrechte. Der jährte sich in diesem Jahr zum 25. Mal. (wk)

Bahn AG sperrt wieder komplett Erfurter Hauptbahnhof
Wie zuletzt zu Pfingsten müssen sich Zugreisende auch an diesem Wochenende auf extreme Behinderungen einstellen. Die Bahn AG macht wieder für 34 Stunden den Erfurter Hauptbahnhof dicht. Die Totalsperrung beginnt laut Ankündigung in der Nacht zum Samstag am 2.00 Uhr und dauert bis Sonntag 12.00 Uhr Mittags. In der Zeit sollen wieder zahlreiche neue Gleisanlagen in Betrieb genommen und die Stellwerk-Software angepaßt werden. Wegen der weiträumigen Umfahrung kommt es zu Fahrplanänderungen, Umstiegen, Schienenersatzverkehr und damit längeren Fahrzeiten. Welche Fern- Nacht- und Regionalzüge ausfallen, umgeleitet oder durch Busse ersetzt werden, ist im Internet unter "bahn.de" zu finden. - Die nächste Vollsperrung des Erfurter Hauptbahnhofs ist für den Herbst 2015 angekündigt. Danach sollen zwischen Leipzig und Erfurt die ersten Züge auf der neuen ICE-Trasse fahren. (wk)

Kunstfest plant Theaterprojekt zu Hitlers Buch "Mein Kampf"
Das Kunstfest Weimar und das Deutsche Nationaltheater wollen im kommenden Jahr ein Theaterprojekt unter dem Titel "Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1 und 2" auf die Bühne bringen. Das erste Auftragswerk des Kunstfestes sei an das europaweit renommierte Berliner Theaterkollektiv "Rimini Protokoll" gegangen, sagte Kunstfest-Leiter Christian Holtzhauer der Deutschen Presse-Agentur. Demnach ist die Uraufführung am 3. September 2015 in der e-werk-Spielstätte geplant. Nach weiteren drei Vorstellungen in Weimar soll die Produktion auf Theaterbühnen in München, Mannheim und Berlin sowie auf dem Festival "Steirischer Herbst" in Graz gezeigt werden. Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Bundes mit 94.000 Euro gefördert. Es ginge um den Mythos des Buches, sagte Holtzhauer der Presse. Ob wirklich Hitlers Texte auf die Bühne kommen, sei noch nicht ausgemacht. - Hintergrund ist das 2015 auslaufende Urheberrecht an dem Hitler-Machwerk, das beim Freistaat Bayern liegt. Der hatte bisher Nachdrucke untersagt. In der Diskussion darüber, wie nach der Freigabe mit dem Buch umgegangen werden soll, will das Weimarer Kunstfest offenbar ein Zeichen setzen. (wk)

Stadt lädt in Cafés zum Vorlesetag
In mehreren Cafés und Restaurants werden heute um die Mittagszeit literarische Texte zu Gehör gebracht. Mit der Aktion "Vor-Lesarten" beteiligt sich die Stadt am bundesweiten Vorlesetag. Gelesen wird im Erbenhof, in Gretchen´s Restaurant, im ACC-Café, in der Stadtbücherei, im Gasthaus "Zur Sonne", im Kunstfest-Büro, im LaLaBa-Café und im "Resi". 25 Vorleserinnen und Vorleser haben sich Geschichten und Anekdoten aus Büchern ihrer Wahl herausgesucht. - Der bundesweite Vorlesetag wird seit 2004 durch die Wochenzeitung "Die Zeit", die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn-Stiftung organisiert. In Weimar sind Stadtbücherei, Kulturdirektion, Universitätsbibliothek, Thalia-Buchhandlung und Thüringische Landeszeitung beteiligt. (wk)

Klassik-Stiftung lädt zu "MelosLogos"
Mit einem Vortrag und Klaviermusik beginnen am Abend die 13. "Poetischen Liedertage MelosLogos". Im Treppenhaus des Weimarer Amtsgerichts führt der Musikwissenschaftler und Klaviervirtuose Jascha Nemtsov gemeinsam mit dem Sänger Assaf Levitin in die jüdische Musik ein. - Bis einschließlich Sonntag werden noch zwei Abendprogramme und eine Matinee geboten. Im Schießhaus bieten der Sänger Christian Gerhaher und der Liedpianist Gerold Huber die von den beiden Künstlern bei den Salzburger Festspielen uraufgeführte Vertonung der "Harzreise im Winter" von Wolfgang Rihm. Im weiteren sind Werke von Brahms sowie Clara und Robert Schumann angekündigt. Die traditionelle Exkursion führt diesmal zum Schloß Belvedere. (wk)

Stadtmuseum verlängert Sonderausstellung
Des großen Erfolges wegen wird die Sonderausstellung im Stadtmuseum über Formen des Protestes in der DDR verlängert. Sie sollte eigentlich heute zu Ende gehen. Nun sollen die Dokumente vom lokalen Widerstand gegen das Regime noch bis zum 1. Februar kommenden Jahres gezeigt werden. Selten habe eine eher kleine Ausstellung eine so große Resonanz hervorgerufen, heißt es zur Begründung von Museumsdirektor Alf Rößner. - In der Ausstellung unter dem Titel "Weimar unangepasst" geht es um die gesamte DDR-Zeit von 1950 bis 1989. Dargestellt wird, auf wieviel verschiedene Art Unmut auch in Weimar artikuliert wurde. (wk)

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