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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 08. Februar 2016

Musikstudenten diskutieren mit Kulturminister
Studierende der Musikhochschule Weimar diskutieren zur Stunde mit Kulturminister Benjamin Hoff über seine Pläne zur Umstrukturierung der Thüringer Orchester und Theater. Die jungen Musiker fürchten um den Wegfall von Orchesterstellen und damit um ihre Zukunft. Vor allem ein Abbau der Weimarer Opernsparte hätte den Verlust von Ausbildungsmöglichkeiten zur Folge. Die Schließung von Spielorten, Spartenabbau oder eine Fusion der Theater von Weimar und Erfurt schadeten nicht nur dem Ruf Weimars, hieß es in einem offenen Brief an Hoff vom Januar. Auch die Attraktivität von Thüringens einziger Musikhochschule und dem Studienstandort Weimar sei gefährdet. Der Brief war von einer roten Karten-Aktion begleitet. Hunderte Musikstudenten fragten darauf den Kulturminister "Sind wir Kunst oder können wir weg?" - Unterdessen hat laut heutiger Presse Thüringens Kulturstaatssekretärin Babette Winter einen Bericht dementiert, wonach zur künftigen Struktur und Finanzierung des DNT eine Einigung bevorstehe. Es seien noch nicht alle Kühe vom Eis, sagte Winter der Zeitung. Die Initiative "Kein halbes DNT" hatte auf Facebook gemeldet, die Stadt Weimar und das Land hätten sich in groben Zügen auf das überarbeitete DNT-Konzept geeinigt.(wk)

Bahn verkauft Bahncard zum halben Preis
Die Deutsche Bahn verkauft jetzt wegen der weggefallenen ICE-Halte in Weimar ihre "Bahncards 25" und "50" zum halben Preis. Sie können am Hauptbahnhof im Reisezentrum oder in einer Bahn-Agentur in der Stadt erworben werden. Die Vergünstigung gilt bis zum 30. April. Wie eine Bahnsprecherin dem MDR sagte, gelte das Angebot nicht nur für Weimarer. Die verbilligten Cards würden aber nur in Weimar verkauft. Überdies erhielten Bahncard-Inhaber der Region Reisegutscheine im Wert von 65 Euro. Oberbürgermeister Stefan Wolf sagte dem MDR, die Bahn werde offenbar von einem schlechten Gewissen geplagt. Der Verlust der ICE-Halte sei für Weimar ein harter Schlag. Die für Bahnkunden in Aussicht gestellten Vergünstigungen und Gutscheine seien da nur ein Trostpflaster. (wk)

Tiefbau sperrt Tiefgarage
Die Tiefgarage der Weimarhalle ist heute für voraussichtlich sechs Monate geschlossen worden. Am Morgen haben die Bauarbeiter mit dem Rückbau der vorhandenen Zufahrt begonnen. Für das neue Bauhaus-Museum wird eine neue Zufahrt gebaut. Für die garagenlose Zeit werden Besucher der Weimarhalle auf die Parkhäuser im Weimar-Atrium und an der Hauptpost sowie auf den Parkplatz Rollplatz verwiesen. - Wie die Tiefbauabteilung weiter mitteilt, kommen Fußgänger ab heute nicht mehr von Kreuzung Friedensstraße-Weimarplatz oder Asbachstraße über die ehemalige Bertuchstraße. Sie möchten über den Rathenau-Platz und die neue Spange ausweichen. Möglich sei auch der Weg durch den Weimarhallenpark, dort gebe es in den dunklen Stunden jedoch keine Beleuchtung. (wk)

Autoräuber schlagen weiter zu
Die Auto-Einbruchserie in der Stadt reißt nicht ab. Heute hat die Polizei auch vom Wochenende von eingeschlagenen Seitenscheiben und ausgeraubten Pkw berichtet. Demnach waren der oder die Täter am Sonntag auch bei Tage aktiv. Betroffen waren Autos in der Paul-Schneider-Straße, im Parkhaus an der Post und in der Washingtonstraße. Zuvor meldete die Polizei aus den Nächten zu Mittwoch und Donnerstag weit über 10 Auto-Einbrüche. Immer wurden die Scheiben eingeschlagen und Bekleidungsgegenstände, Taschen, Handys und Geldbörsen oder Laptops gestohlen. Im letzten Fall vom Sonntag auch eine Werkzeugtasche und medizinische Geräte aus dem Fahrzeug eines Pflegedienstes. Inzwischen gibt es zumindest für einen Fall eine Täterbeschreibung. Demnach hat ein Zeuge in der Ernst-Kohl-Straße einen Auto-Einbrecher beobachtet, der nach Auslösen der Alarmanlage mit einem schwarzen Mountainbike geflohen sein soll. Der Mann sei über 1 Meter 80 groß und mit schwarzer Mütze und schwarz-roter Jacke bekleidet gewesen. Wer ebenfalls Hinweise geben kann, soll sich bei der Polizei melden unter der Weimarer Telefonnummer 88 20. (wk)

Kripo ermittelt Autobrand
Die Kriminalpolizei ermittelt zu einem Autobrand von heute Morgen. In der Erfurter- Ecke Brucknerstraße ging gegen 5 Uhr früh ein Pkw in Flammen auf. Die herbeigerufene Polizei alarmierte die Feuerwehr. Die brauchte über 1000 Liter Löschwasser und Netzschaum um der Flammen Herr zu werden. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden, der Motorraum brannte völlig aus. Eine Selbstentzündung scheint unwahrscheinlich, heißt es im Polzeibericht. (wk)

Mehr als 1000 Menschen protestieren gegen Nazi-Marsch
Mehr als Tausend Menschen haben am Samstag gegen den Aufmarsch von Neonazis protestiert. Deren Teilnehmerzahl meldete die Polizei mit 127. Diesmal sei es nicht gelungen, den Marsch der Rechtsextremen mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu unterbrechen, bedauert das Protestbündnis gegen den Mißbrauch der Bombardierungs-Opfer vor 71 Jahren. Grund sei der massive Einsatz der Polizei gewesen. Demnach wurde weitgehend verhindert, daß die demonstrierenden Weimarer in Sicht- und Hörweite der Neonazis protestieren konnten. Dabei sei die Polizei teils unverhältnismäßig gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. Berichtet wird von Schlagstöcken, Pfefferspray und den Einsatz von Hunden. Mehrere Demonstranten haben demnach Verletzungen durch Reizgas erlitten, drei Polizisten hätten sich gegenseitig mit Pfefferspray verletzt. - In dem Protestbündnis "Weimar gegen Rechts" hatten sich über 45 Institutionen, Vereine, Parteien und Privatpersonen zusammengefunden. Unter den Rednern war Thüringens stellvertretende Ministerpräsidentin Heike Taubert, Oberbürgermeister Stefan Wolf, Klassik-Präsident Hellmut Seemann, DNT-Intendant Hasko Weber, Vertreter beider Hochschulen und Stadträte. (wk)

Flüchtlinge beschweren sich über Unterbringung Nordstraße
In einem Offenen Brief an die Weimarer Bürger und den zuständigen Bürgermeister Peter Kleine haben sich jetzt Flüchtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft Nordstraße über die Zustände ihrer Unterbringung beschwert. Sie bemängeln vor allem die fehlende Privatsphäre, die Hygienezustände und das Essen. So stünden für 14 Zimmer pro Etage nur ein gemeinsames Badezimmer zu Verfügung, was nicht gereinigt werde. Die Zimmer seien mit vier bis 8 Personen überbelegt und nicht abschließbar. Die Mahlzeiten seien zu eintönig und zu knapp bemessen. - Dem Beschwerdebrief angeschlossen hat sich die Weimarer Initiative für Flüchtlinge. Sie kritisiert dabei Bürgermeister Peter Kleine. Seine Äußerung, die Geflüchteten sollten sich doch darüber freuen, ein Dach über dem Kopf zu haben und keine Todesangst mehr erleiden zu müssen, wäre ein unangebrachter Vergleich. Er unterstelle Undankbarkeit, wo es sich um verständliche und grundlegende Wünsche handele. Die Initiative fordert die Stadt dazu auf, die genannten Mißstände umgehend zu beheben. (wk)

Meldungen vom Sport
Der Fußballclub Carl Zeiss hat sein erstes Spiel der zweiten Halbsaison verloren. Beim Aufsteiger Schönberg in Mecklenburg-Vorpommern mußten die Jenaer Regionalligisten ein 0:1 hinnehmen. - Erfurts Fußballer in der dritten Liga haben ihr Heimspiel gegen Sonnenhof Großaspach verloren. Nach dem 0:2 verbleibt der FC Rot-Weiß weiter im Tabellenkeller. (wk)

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