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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 17. April 2015

180 Experten aus ganz Deutschland tagen zu Chronischer Leukämie
Rund 180 Mediziner und Klinikmanager tagen heute und morgen in der Weimarhalle zum Thema "Chronische Leukämie". Die Experten aus ganz Deutschland beraten, wie überall neue Therapieangebote ausgebaut werden können. Die Patientenversorgung nach neuesten Standards soll deutschlandweit möglich werden. Jeder Patient an jedem Ort müsse die bestmögliche Behandlung erhalten, so das Ziel. Dazu wollen sich die Mediziner besser vernetzen. - An der chronischen Leukämie leiden in Deutschland zwischen 12.000 und 15.000 Menschen. Die genetisch bedingte Knochenmark- und Blutkrankheit könne durch neue Therapien in den letzten Jahren aber gut behandelt werden, heißt es. Derzeit liege die Überlebensrate bei 84 Prozent. - In Thüringen ist die Uni-Klinik Jena Therapiezentrum. (wk)

Kulturausschuß will sich erneut mit Hans-Wahl-Straße beschäftigen
Der Stadtrat-Kulturausschuß will sich erneut mit dem Antrag zur Umbenennung der Hans-Wahl-Straße am Goethe-Schiller-Archiv beschäftigen. Zuvor sollen die Stadträte die Manuskripte der Wissenschaftstagung einsehen können, die die Klassik-Stiftung im letzten Dezember über den einstigen Archiv-Direktor der Nazi-Zeit veranstaltet hatte. Laut Ausschuß-Vorsitzenden Dirk Möller würden möglicherweise auch noch zusätzliche Experten eingeladen. - Die Tagung im Dezember hatte die langjährige Forderung nach Straßenumbenennung bestärkt. "Figuren wie Hans Wahl hätten den Nationalsozialismus als Herrschaftsform erst ermöglicht", sagte dort Buchenwald-Gedenkstättendirektor Volkhard Knigge. Auch andere Historiker hatten Wahls Wirken für die Klassik als zweifelhaft eingestuft. Er sei aktiver Antisemit gewesen und in die NS-Raubkunst-Aktionen verstrickt, hieß es. Kulturwissenschaftler hielten dagegen, die Erkenntnisse würden sich auf einseitig ausgewertete Forschungsergebnisse stützen. Umfangreiche Dokumente im Goethe-Schiller-Archiv ließen den damaligen Leiter in einem anderen Licht erscheinen. (wk)

DNT präsentiert "Nie wieder!"-Schülerprojekte
Die Schülerprojekte, die zum 70. Jahrestag der Buchenwald-Befreiung entstanden sind, sind heute im Deutschen Nationaltheater präsentiert worden. Unter dem Motto "Nie wieder!" waren Kinder und Jugendliche aufgefordert, sich künstlerisch mit der NS-Zeit auseinanderzusetzen: Herausgekommen sind Einzel- und Gruppenbeiträge von Schülern aus Weimar, Bad Berka, Erfurt und Meuselwitz. Die konnten nun alle Interessierten auf der großen Bühne und in der Studiobühne sehen. Überdies wurde die musikalische Bühnenfassung des Tagebuchs der Anne Frank vom Weimarer "Kisum-Treff" und ein Konzert der Musikschule "Ottmar Gerster" aufgeführt. Die beiden Projekte gehören allerdings nicht zum Wettbewerb. Sie wurden zusammen mit der Stadt, der Buchenwald-Gedenkstätte und dem DNT erarbeitet. (wk)

Tourist-Info verkauft Luther
Die begehrte Luther-Playmobil-Figur ist jetzt auch in Weimar zu haben. Laut Mitteilung hat sich die weimar-GmbH einen Teil der zweiten Auflage zum Verkauf in der Tourist-Info gesichert. Die erste Auflage der Figur von 34.000 Stück im Februar war binnen einer Woche ausverkauft. Nun habe der Spielzeughersteller in Nürnberg nachgelegt, heißt es. - Das 7,5 Zentimeter große Plastik-Männchen mit Bibel und Schreibfeder soll in den deutschen Luther-Städten zum Werbe-Botschafter für das Reformationsjubiläum 2017 werden. Der Theologe war zwischen 1518 und 1540 mindestens 11 Mal in Weimar. Dabei predigte Luther in der Stadtkirche und nächtigte im Franziskanerkloster. (wk)

Musikinstitut und Theater Rudolstadt präsentieren Lassens "Faust"
Das musikwissenschaftliche Institut Weimar-Jena hat zusammen mit dem Theater Rudolstadt Eduard Lassens Musik zu Goethes "Faust" ausgegraben. Die konzertante Wiederaufführung ist heute im "Meininger Hof" in Saalfeld sowie morgen Abend im Großen Haus des Theaters Rudolstadt zu erleben. Das Werk des einstigen Weimarer Hofkapellmeisters war zuletzt 1933 aufgeführt worden. Die erste Gesamtaufführung beider Teile des Goethe’schen "Faust" hatte 1876 international Furore gemacht. Seitdem gilt Lassen als einer der wegweisenden Komponisten deutscher Schauspielmusik. - Die Wiederaufführung des ersten Teils wird heute und morgen vom Kammerchor der Weimarer Liszt-Hochschule und Solisten der Thüringer Opernschule mit Schauspielern und dem Orchester des Theaters Rudolstadt bestritten. Versprochen wird eine "ungewöhnliche ästhetische Grenzerfahrung zwischen Schauspiel, Musikdrama und Konzert". Parallel dazu lädt das Institut für Musikwissenschaft morgen Vormittag in Weimar zu einem Symposium über die Entstehung des Werkes, seine Rezeptionsgeschichte und den aufführungspraktischen Herausforderungen ein. (wk)

Bahn arbeitet wieder an Weimarer Weichen
Ab heute Nacht und in allen folgenden Nächten bis zum 4. Mai wird im Bereich Hauptbahnhof Weimar wieder an den Weichen gearbeitet. Diesmal müssen Bahnreisende zwischen Weimar und Jena-Göschwitz sowie nach Großschwabhausen Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr in Kauf nehmen. So werden einige Regionalzüge umgeleitet und halten nicht in Jena-West, Züge der Erfurter Bahn nach Gera werden durch Busse ersetzt. Durch den Ersatzverkehr sind längere Fahrzeiten angesagt, so daß Anschlußzüge nicht erreicht werden. Die Behinderungen gelten von jeweils von 22.30 Uhr bis 3.00 Uhr morgens. (wk)

Polizei meldet erneut Bombendrohung in Erfurt
In Erfurt hat es gestern für den Bereich Hauptbahnhof erneut eine Bombendrohung gegeben. Der Bahnverkehr war aber diesmal nicht betroffen. Von 16 bis 18.30 Uhr waren Bahnhofstraße und Willy-Brandt-Platz komplett gesperrt. Auch Busse und Straßenbahnen konnten nicht fahren. Der Bahnhof war von der Unterführung und von der Gera-Seite aus zugänglich. In der Sperrzeit suchten Beamte mit Spürhunden sämtliche Geschäfte ab. Sprengstoff wurde nicht gefunden. - Am Dienstag mußte der Hauptbahnhof wegen einer Bombendrohung komplett geschlossen werden. Da konnte kurz darauf der mutmaßliche Anrufer festgenommen werden. Der polizeibekannte Mann hatte die Suchaktion vom gegenüberliegen Stadtpark beobachtet. (wk)

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