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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 17. April 2014

Stadt setzt Aufbau des Eigenbetriebes "Kommunalservice" aus
Alle weiteren Entscheidungen zum Aufbau des neuen Eigenbetriebes "Kommunalservice" sollen vorerst ausgesetzt werden. Und zwar solange, bis die am 4. Dezember im Stadtrat geforderten Vorgaben erfüllt sind. Den Antrag der CDU-Fraktion hat der Oberbürgermeister gestern übernommen. Zuvor war mit allen Fraktionsvorsitzenden hinter verschlossenen Türen um Formulierungen gerungen worden. In seiner Urfassung sollte das Papier bereits vorige Woche als dringlicher Antrag behandelt werden, fand da aber keine Zweidrittel-Mehrheit, um auf die Tagesordnung zu kommen. - Am 4. Dezember wurde beschlossen, daß der Aufbau des neuen kommunalen Unternehmens vom Finanz- und vom Wirtschaftsausschuss des Stadtrates zu kontrollieren ist. Außerdem sollte die Startphase von einem Fachberater für kommunale Unternehmensführung begleitet werden. Dies sieht die CDU-Fraktion nicht verwirklicht. - Der neue Dienstleistungsbetrieb ist formal eine Erweiterung des städtische Abwasserbetriebes. Damit ist der "Kommunalservice Weimar" offiziell bereits seit Januar zuständig für die Abwasser- und Abfallentsorgung, die Reinigung der Straßen sowie für den Winterdienst und die Pflege der städtischen Parkanlagen. (wk)

Stadtrat weist Einwohnerantrag zum Schießhausgelände ab
Der von der Initiative "Rettet das Schießhausgelände" eingebrachte Einwohnerantrag ist jetzt vom Stadtrat als "unzulässig" zurückgewiesen worden. Damit teilte nunmehr eine klare Mehrheit die von Oberbürgermeister Stefan Wolf vorgetragene Ablehnung. In dem Papier gehe es um Denkmalrecht, über das nur der Freistaat entscheiden könne. Der Stadtrat habe dazu kein Befassungsrecht, so Wolf. Vor einer Woche hatte sich noch keine Mehrheit zur Ablehnung gefunden. Dementsprechend hatte der Oberbürgermeister die Stadtratentscheidung nun offiziell beanstandet. Gestern stimmte fast nur noch die weimarwerk-Fraktion dagegen. Grünen-Stadtrat Rudolf Keßner verließ aus Protest die Sitzung. Seine Fraktionskollegen waren erst gar nicht erschienen. Ihre Kritik richtet sich gegen die "bürokratischen Hürden" die einem Bürgeranliegen in den Weg gestellt würden. - In dem Einwohnerantrag fordern 378 Weimarer Änderungen am bereits beschlossenen Bebauungsplan des Schießhausgeländes. Unter anderem soll die Stadt das Schießhaus als "hochrangiges klassizistisches Denkmal" erhalten. (wk)

Linke schlägt für Weimarer Hochschulen "Allianz" mit Erfurt vor
Die vier Hochschulen von Weimar und Erfurt sollen eine "Hochschulallianz" bilden. Das haben jetzt von der Linksfraktion im Thüringer Landtag beauftragte Gutachter vorgeschlagen. Die Hochschulen müßten ihre Kräfte bündeln, heißt es. Auch zwischen Thüringen und Sachsen sowie Sachsen-Anhalt sollte es Hochschulkooperationen geben. So könnten die Fachhochschulen Nordhausen und Harz zusammenarbeiten. Ebenso sollten die zwei Berufsakademien in Eisenach und Gera mit den sieben Akademien in Sachsen zu einer "Dualen Hochschule" Sachsen-Thüringen verschmelzen. Laut Presse stünde die CDU den Kooperationsvorschlägen der Linke positiv gegenüber. Kritik kam von den Sozialdemokraten. Weimars SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Hartung sagte, die Linke stelle die gesamte Thüringer Hochschullandschaft in Frage. Es handele sich um eine "180-Grad-Wende in der Hochschulpolitik", so der ehemalige Linkspolitiker. (wk)

Klassik-Stiftung beginnt Osterveranstaltungen
Mit dem traditionellen "Haseneiersuchen" vor Goethes Gartenhaus hat die Klassik-Stiftung am Vormittag ihre Osterveranstaltungen begonnen. Wie vor über 230 Jahren suchten wieder Vorschulkinder auf der Wiese nach bunten Süßigkeiten. Der Brauch geht auf den Dichter zurück, der alljährlich am Donnerstag vor Ostern die Kinder seiner Freunde zur Eiersuche einlud. - Morgen beginnt die jährliche Aurikel- und Veilchenschau in der Orangerie in Belvedere. Dort können am Osterwochenende Plege-Tipps vom Fachmann eingeholt und Jungpflanzen gekauft werden. Begleitet wird die Schau von Skulpturen und Bilder des Weimarer Künstlers Karl Heinz Bastian. - Nicht mehr im Angebot der Klassik-Stiftung ist am Samstag der traditionelle Osterspaziergang nach dem Vorbild aus Goethes "Faust". Der langjährig durch den Ilmpark führende Gartendirektor Jürgen Jäger ist in den Ruhestand gegangen. Den Spaziergang bietet deshalb das Liebhabertheater Groß-Kochberg am Samstag nach Goethes Osterszene auf der Bühne. Die Schauspieler Detlef Heintze und Christoph Heckel eröffnen damit wieder die dortige Saison. (wk)

Grundschule Legefeld hat neue Sportanlage
Die Grundschule im Ortsteil Legefeld hat jetzt eine neue Sportfläche. Das Kleinspielfeld, eine 50 m-Laufbahn sowie eine Weitsprunganlage wurden gestern feierlich übergeben. Nun könne der Sportunterricht der Grundschüler entsprechend den Lehrplananforderungen durchgeführt werden, hieß es. Das Spielfeld stehe außerdem für die Pausen- und Hortnutzung zur Verfügung. Bezahlt hat die neue Sportfläche vor allem die Hufeland-Träger-Gesellschaft. Die hatte die Wiese, die bisher für den Sport im Freien da war, von der Stadt gekauft. Darauf steht jetzt die neue Kindertagesstätte der HTG. (wk)

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